Halbton- und Ganztonabstand und Versetzungszeichen

Halbton- und Ganztonabstand

Nachdem ich in den vorhergehenden Artikel schon näher auf die Tonhöhen und Notenwerte eingegangen bin möchte ich in diesem Artikel einfach und verständlich die Tonabstände an der Klaviatur und die Versetzungszeichen erklären.
Als Pianist hat man es beim Erlernen von Halbton- und Ganztonabstand besonders leicht, da auf keinem anderen Instrument als auf dem Klavier die Abfolge von Halb- und Ganztonabständen so deutlich und ersichtlich hervorgeht.
Der Halbtonabstand ist die kleinste Entfernung zweier Töne voneinander.
Im System unserer Notenschrift ist der Unterschied zwischen Ganz- und Halbtonabstand äußerlich nicht erkennbar. Jedoch tritt er wie erwähnt in der Anordnung der Klaviatur deutlich vor Augen.

 

Wie du deutlich am oberen Abbild erkennen kannst liegt zwischen dem E-F uns H-C keine schwarze Taste. Daraus kann man ableiten, dass es innerhalb einer Oktave 2 Halbtonschritte gibt. Nämlich- du kannst es bestimmt erraten- zwischen E und F und zwischen H und C, die übrigen Töne haben einen Ganztonabstand.

Der ungenaue Ausdruck „Halbton“ bezeichnet keine bestimmte Tonhöhe, etwa f oder h, sondern den Abstand zweier Töne; es ist also im obenstehenden Beispiel das F einen halben Ton höher als das e, das c einen halben Ton höher als das h.

 

Versetzungszeichen

Während Systeme der exotischen Völker auch Unterteilungen in Dritteltöne kennen, liegt unserem abendländischen System die Halbtonteilung zugrunde.
Sie erfolgt entweder durch Erhöhung des tieferen Tones oder durch Erniedrigung des Höheren. Ein Kreuz (#) vor der Note erhöht sie, ein Be (b) erniedrigt sie um einen halben Ton.
Erhöhte Töne bezeichnet man durch Hinzufügen eines „-is“ an den, erniedrigte durch angehängtes „-es“ Stammnamen wie du am Abbild der Klaviatur auf der ersten Seite erkennen kannst.
Jedoch gibt es Ausnahmen dieser Regel: das erniedrigte h heißt b, das erniedrigte a nicht a-es, sondern as und das erniedrigte e nennt man es.
Jedes Versetzungszeichen gilt für die Dauer eines ganzen Taktes, aber nur für die Linie auf der es steht.
Der Auflöser (♮)hebt die Wirkung eines Vorzeichens auf

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